Musikverein Ockfen 1904 e.V.

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Musikverein Aktuell

Aktualisiert 15.07.2011

Sommerfest mit Stabübergabe an Wolfgang Grün

Musikverein ehrt langjährige Musikerinnen und Musiker

Drei Jungmusiker bestehen D2-Lehrgang

Ein Dirigent, zwei Vereine


Sommerfest mit Stabübergabe an Wolfgang Grün

Jennifer Schreiner: 15-07-2011

Am 04. und 05. Juni 2011 veranstaltete der Musikverein Ockfen zum ersten Mal ein Sommerfest. Am Samstagabend, im Anschluss an die von der Freiwilligen Feuerwehr Ockfen ausgerichtete Bocksteinweinprobe, eröffnete der Musikverein musikalisch das Fest. Nach einigen Musikstücken übergab Arno Hoffmann die Orchesterleitung an seinen Nachfolger Wolfgang Grün. Hierzu überreichte er Wolfgang Grün symbolisch einen mindestens ein Meter langen Taktstock aus Holz. Unter dem Lachen und dem Applaus der Besucher zeigte Wolfgang sofort, wozu dieser Stab gut sein kann. Wie Arno zum Schluss selbst sagte, geht er mit einem lachenden und einem weinenden Auge – aber man soll gehen, wenn es am schönsten ist.
Als Dank für sechs Jahre Zusammenarbeit überreichte der Vorsitzende Berthold Schreiner Arno Hoffmann ein Präsent. Auch die Musiker und Zuschauer bedankten sich mit viel Applaus.

Der „Neue“, auf dessen Auftritt alle Zuhörer gespannt warteten, wurde herzlich willkommen geheißen und am Schluss des Abends ebenso mit viel Beifall bedacht. Er hatte, nachdem der scheidende Dirigent ihm den Dirigentenstab überreicht hatte, eine erste überzeugende Kostprobe seines Könnens gegeben, die zeigte, wie viel Freude es ihm bereitete, mit diesem Verein zusammenzuarbeiten. Trotz des inzwischen wieder eingesetzten Regens brach er den Auftritt nicht ab, sondern stellte sich einfach unter einen aufgespannten Sonnenschirm und dirigierte weiter.

Auch der Sonntag stand noch im Zeichen des Musikvereins. Ab 11 Uhr spielte der Musikverein Irsch zum Frühschoppen auf. Am Nachmittag, bei selbstgebackenem Kuchen und gutem Kaffee, wurden die Gäste von den befreundeten Musikvereinen aus Oberbillig und Wiltingen unterhalten.

Bild: Günter Kleutsch

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Langjährige Musiker(innen) geehrt

Jennifer Schreiner: 20-02-2011

Zu seine letztjährigen Weihnachtsfeier fanden sich zahlreiche Mitglieder und Freunde des Musikverein im Jugend- und Bürgerhaus ein. Nachdem das Jugendorchester musikalisch die Weihnachtsfeier eröffnet und der Vorsitzende alle Gäste begrüßt hatte, erfolgte die Ehrung der Jungmusiker. Für fünfjährige Zugehörigkeit zum Musikverein erhielten Jasmin Kleutsch, Chiara Neises, Dela Schäfer, Kira Schreiner, Jessica Steinmetz, Kim Weber, Simon Thome sowie Malte und Maik Hinrichsen die Silberne Jugendehrennadel.

Desweiteres wurden Kevin Ludwig für zehn Jahre (Goldene Jugendehrennadel), Simone Kirf für 20 Jahre (Ehrennadel) und Albert Thome für 30 Jahre (Goldene Ehrennadel) aktive Mitgliedschaft geehrt.

Noch länger im Einsatz sind Werner Klein (40 Jahre) und Hermann-Josef Benzmüller (50 Jahre). Herr Matthias Benzschawel, Vorsitzender der Gruppe Saar-Obermosel des Kreismusikverbandes, überreichte den beiden Musikern ihre Ehrennadel und den Landesehrenbrief. Der erste Vorsitzende bedankte sich auch noch mit Präsenten bei den Geehrten.

Anschließend lud der Musikverein mit internationalen und deutschen Weihnachtsliedern zu besinnlichen Stunden im Jugend- und Bürgerhaus ein. Neben der traditionellen Tombola führten die Jugendlichen des Musikvereins ein kleines Theaterstück und einen Tanz aus dem Musical Hairspray vor.

Der Musikverein bedankt sich bei allen Gästen für ihr Interesse und hofft, dass alle den Verein auch im nächsten Jahr unterstützen.

Bilder: MV Ockfen

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Drei Jungmusiker bestehen D2-Lehrgang

Jennifer Schreiner: 24-10-2010

In der Zeit vom 28. August 2010 bis zum 25. September 2010 nahmen drei Jugendliche des Musikvereins 1904 Ockfen e.V. am Leistungslehrgang D2 teil. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine mit mindestens der Note „gut“ bestandene D1-Prüfung.

Geprüft wurden im theoretischen Teil: Noten im Violin- und Bassschlüssel, Tonleiter in Dur und Moll bis 4 b und 3 #, der Quintenzirkel, Feinbestimmung der Intervalle, Dreiklänge in Dur und Moll, Triolen, Synkopen, Sechzehntelnoten, Erweiterung der Taktarten, die gebräuchlichen Tempo-, Dynamik und Vortragsbezeichnungen und der Überblick über die Instrumente des Blasorchesters und des Spielmannswesens. Im Bereich der Gehörbildung wurden viertaktige Rhythmusdiktate geprüft, ebenso wie das Hören von Intervallen und Dreiklängen. Im praktischen Teil mussten die oben genannten Tonleiter und die dazugehörigen Tonika-Dreiklänge auswendig vorgetragen werden, genau wie die dazugehörenden parallelen Moll-Tonleitern nach Notenvorlage. Zwei Vortragsstücke und ein unbekanntes Stück mussten vom Blatt gespielt werden, ebenso die chromatische Tonleiter vom Grundton des Instrumentes.

Die Prüfung bestanden haben: Dela Schäfer, Chiara Neises und Simon Thome (v.l.). Der Musikverein gratuliert seinen Jungmusikern.

Bild: MV Ockfen

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Ein Dirigent, zwei Orchester

TV 27.04.2010

Selten ist die Bühne der Saarburger Stadthalle so gut gefüllt gewesen wie bei einem blasmusikalischen Ereignis der Superlative: Zwei Orchester, die Musikvereine Ockfen und Fanfare Oberbillig, bewiesen vor über 500 begeisterten Zuhörern gemeinsam Dynamik und Können.

Saarburg. (doth) Es wurde eng auf der Bühne der Stadthalle Saarburg. Knapp 80 Musiker aus Ockfen und Oberbillig drängten sich dicht an dicht, um unter der Leitung von Arno Hoffmann eine bis dahin ungeahnte Dynamik und Wucht zu entfalten. Dem Konzert gingen Proben voraus, die sich als logistische Meisterleistung entpuppten.
"In der Besetzung, wie wir heute spielen, haben wir nie geprobt", erklärte Kapellmeister Hoffmann vor Konzertbeginn. Immer fehlten einige, denn solch ein großer Klangkörper sei schwer unter einen Hut zu bekommen. Immer wieder waren Leute in Urlaub, krank oder beruflich verhindert. Der Lohn der Mühe war allerdings ein enormes Klangvolumen - dank üppig besetzter Register. Ideengeber zu diesem Mammutkonzert war ebenfalls Hoffmann, denn er leitet sowohl die Musiker aus Ockfen als auch die Fanfare Oberbillig. "Wir wollten beweisen, dass Blasmusik zu großem symphonischen Klang in der Lage ist", begründet er das Projekt, das vorerst im doppelten Sinn für die rund 500 Zuhörer zum einmaligen Erlebnis wurde.
Mit "Also, sprach Zarathustra" von Richard Strauss wurde der Abend eröffnet und damit gleich bewiesen, wie symphonisch der Doppelverein klingt. Reinhard Neises führte durch einen Abend von höchster musikalischer Qualität. Viel "Programmmusik" war zu hören. Das sind Tondichtungen, in denen eine Geschichte ohne Text erzählt wird. Das Riesenorchester führte die Zuhörer auf den Berg "Pilatus" am Vierwaldstätter See, nahm sie mit auf eine Zugreise durch den US-Bundesstaat Oregon und beschrieb das Leben in einem musikalischen Dorf. Große Oper war mit Werken von Guiseppe Verdi vertreten, und die Filmmusikklassiker von Ennio Morricone bildeten das eindrucksvolle Finale. Nur die berühmte Mundharmonika aus "Spiel mir das Lied vom Tod" fehlte noch.
"Das macht Freude zu hören, mit wie viel Volumen und Präzision die spielen. Das war mal Zeit, einen solchen Klangkörper zu bilden", findet Monika Etringer aus Ockfen. Roland Franzen war aus Franzenheim gekommen, um das einmalige musikalische Ereignis nicht zu verpassen: "Das musste ich mir einfach anhören. So groß sollte häufiger gespielt werden."
Langanhaltender Applaus war der Dank der 500 Zuhörer im Saal.

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