St. Valentin Ockfen


Der Bau der heutigen Pfarrkirche St. Valentin


Die Einsegnung


Am 14. Februar 1906, dem Fest des hl. Valentin, wird die Kirche von Dechant Tiné aus Irsch eingesegnet.
Das Allerheiligste wird von der alten Kapelle in die neue Kirche mit den Worten „Wenn der Herr das Haus nicht baut, dann arbeiten die Bauleute umsonst“ überführt. Nach der Einsegnung wird ein feierliches Hochamt zelebriert, und der Chor singt erstmals eine lateinische Messe.
Die Einweihung

Am 29. Mai 1906 ist dann der große Tag der feierlichen Einweihung der neuen Pfarrkirche gekommen. Bischof Korum, der zur Spendung der hl. Firmung im Dekanat Saarburg weilt, nimmt die Einweihung persönlich vor und hält die Festansprache. Er dankt besonders den 425 Ockfener Bürgern für ihre große Opferbereitschaft. Dechant Tiné aus Irsch zelebriert das feierliche Hochamt. Aus den Nachbarpfarreien Ayl, Beurig, Wiltingen, Taben und Nittel kommen die Pfarrer zur feierlichen Einweihung der Kirche. Die Trierische Landeszeitung berichtet am 30. Mai 1906 über die Einweihungsfeier.

Die neue Kirche ist dem hl. Valentin geweiht. Nach der Überlieferung lebte er im ausgehenden 3. Jahrhundert in Italien als Bischof. Wegen seines christlichen Glaubens starb er den Märtyrertod.


Spätgotisch Valentinssstatue

Die sich in der Kirche befindliche um 1500 geschaffene spätgotische Valentinsstatue stammt aus der alten Kapelle. Im Jahre 1916 wird sie neu gefasst.
Seit 1930 ist unsere Pfarrkirche im Besitz einer Reliquie des hl. Valentin. Am 14. Februar begeht die Pfarrei alljährlich das Patronatsfest.


Gebet zum Patronatsfest:

Wir bitten dich, allmächtiger Gott, verleihe uns, die wir das Geburtsfest deines hl. Märtyrers Valentin begehen,
dass wir auf seine Fürsprache von allem drohenden Übel befreit werden“.

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